PRESSESMITTEILUNG

INDEPENDENT DAYS erhalten erneut EFFE-Label der Europäischen Union

Karlsruher Filmfestival erhält Qualitätssiegel für Fokus auf europäisches Independent-Kino

Die INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe haben zum zweiten Mal das EFFE-Label der Europäischen Union für die Jahre 2019 und 2020 erhalten. Mit dem EFFE-Label (Europe for Festivals – Festivals For Europe) wurde ein Gütesiegel für herausragende Kunst- und Kulturfestivals geschaffen, die sich in besonderer Weise durch hochwertige Kunst- und Kulturdarbietungen, gesellschaftliches Engagement und internationale Offenheit auszeichnen.

 

Damit sind die INDEPENDENT DAYS neben der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg und dem Kasseler Dokumentarfilm und Video Fest nur eines von drei deutschen Filmfestivals, die dieses Label tragen dürfen. Ausgewählt werden die Festivals von einer internationalen Expertenjury, die bestimmte Qualitätsstandards erfüllen, zum Beispiel ein kuratiertes, hochwertiges Kulturprogramm, der kulturelle Austausch, im Fall der Independent Days insbesondere mit Filmemachern, oder das Angebot interkultureller Weiterbildungsprogramme.

 

"Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung mit dem EFFE-Label. Dies zeigt, dass wir uns nach wie vor Europa, den europäischen Werten und dem interkulturellen Austausch mit verschiedenen europäischen Ländern verpflichtet fühlen, die wichtige Kriterien für den Erhalt dieses Gütesiegels sind", betont Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz. "Dazu tragen sicherlich neben einem Fokus auf das europäische Kino in Form ausgewählter Filmprogramme und die Einladung von Filmemachern aus ganz Europa auch unsere Rahmenprogramme bei", so Langewitz weiter. 

 

Hier wird in diesem Jahr zum Beispiel eine Filmmusik-Kompositions-Masterclass in Kooperation mit Hochschulen aus Valencia, Nancy, Kopenhagen und Karlsruhe angeboten. Zudem fand bereits im Vorfeld der INDEPENDENT DAYS das interdisziplinäre Kunstprojekt "Kunst aus Koffern" mit Filmemachern aus der Ukraine, Polen, Deutschland und Frankreich statt.

 

Auch das Filmprogramm mit Beiträgen aus verschiedenen europäischen Ländern kann sich sehen lassen: 96 der insgesamt 150 Filme kommen hierbei aus europäischen Ländern, zum Beispiel Frankreich, Italien, Österreich, Schweden oder Russland.